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09.03.2017

Umfrage zeigt: Schwache Passwörter öffnen die Tür zu Daten

Eine neue Umfrage von Kaspersky Lab zeigt, "dass es drei häufige Passwortfehler sind, die eine große Anzahl an Nutzern gefährden". Erstens sei es immer das gleiche Passwort für mehrere Konten. Zweitens nutzen die Anwender zu schwache Passwörter und drittens werden Passwörter unsicher gespeichert oder verwahrt. Das ist beunruhigend, vor allem vor dem Hintergrund, dass laut Kaspersky Lab weltweit "fast jeder fünfte Internetnutzer (18 Prozent) bereits einem versuchten Hacker-Angriff auf einen Online-Account ausgesetzt" war. Und das mit einem uneffektiven und sicheren Passwortschutz. "In Deutschland beispielsweise nutzen nur 36,6 Prozent der Befragten unterschiedliche Passwörter für die verschiedenen Internet-Zugänge und 7,5 Prozent nutzen sogar dasselbe Passwort für alle Onlinekonten. Wird ein solches Passwort bekannt, ist der Nutzer dem Risiko ausgesetzt, dass alle seine Konten gehackt und ausgebeutet werden", so das Unternehmen. Und die Experten folgern: "Zudem werden schwache Passwörter gewählt, die nicht sicher genug sind, um einem Hacker-Angriff standzuhalten. Die Hälfte (49,5 Prozent) der Deutschen nutzt eine Kombination aus Klein- und Großbuchstaben in den Passwörtern und nur zwei Drittel (68,8 Prozent) einen Mix aus Zahlen und Buchstaben. Starke Passwörter sind selbst nur bei 60,1 Prozent der Nutzer für das Online-Banking in Gebrauch. Beim Online-Shopping (39,9 Prozent) und E-Mail (32,2 Prozent) sind starke Passwörter sogar noch weniger im Einsatz." Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab: "Bedenkt man die Menge der privaten und sensiblen Daten, die wir heutzutage online speichern, sollten Nutzer ein effektives Passwortverfahren verwenden. Schwache Passwörter öffnen die Tür zu E-Mails, Bankkonten und persönlichen Daten."

Weitere Informationen unter: www.kaspersky.de

 

 



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