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Deutscher FinTech-Markt reift

In einer aktuellen Studie "Germany FinTech Landscape 2018" der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zeigt sich, dass der deutsche FinTech-Markt reift. Demnach betrugen die Investitionen in junge Technologieunternehmen aus der Finanzbranche in den ersten neun Monaten 477 Millionen Euro und sollen bis Ende 2018 636 Millionen Euro erreicht haben. Nach Ansicht der Studienmacher scheint sich zudem die Zahl der FinTechs in Deutschland zu stabilisieren: Im ersten Halbjahr 2018 wurden nur sechs Neugründungen gezählt nach 22 im Gesamtjahr zuvor.

Unter Berücksichtigung von gescheiterten Geschäftsmodellen wuchs der Gesamtmarkt damit nur um zwei Unternehmen auf 303 FinTechs. EY-Partner Christopher Schmitz beobachtet ein "Erwachsenwerden" der Branche: "Nach der hohen Zahl der Neugründungen der vergangenen Jahre konzentrieren sich die Unternehmen jetzt auf die Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle und die Internationalisierung. So wollen sie sich im immer stärker werdenden Wettbewerb wappnen und sich eine größere Kundenbasis aufbauen. Druck erhalten sie von zwei Seiten: aus dem Inland von traditionellen Finanzinstituten, die lange abgewartet haben, aber inzwischen immer stärker selbst auf neue Technologien setzen. Aus dem Ausland drängen außerdem Wettbewerber auf den deutschen Markt, der wegen der schieren Größe und der Wirtschaftskraft attraktiv ist." Zu den größten deutschen FinTech-Standorten zählen die Städte Berlin (81 FinTechs), Frankfurt/Rhein-Main-Region (74) und München (48). Etwa ein Drittel der FinTechs – also 100 – haben nach EY-Schätzung bereits den Sprung über die Grenze auf Auslandsmärkte gewagt. Den Weg nach Deutschland suchten nach Schätzungen rund 84 FinTechs mit Sitz im Ausland.

Weitere Informationen unter: www.ey.com