Aktuelles bei FIRM

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Studie: How Banks Can Excel in Financial Crimes Compliance

Ein Problem vieler Großbanken: Sie leiden unter zu komplexen und fehleranfälligen Prozessen bei der Bekämpfung von illegalen Finanztransaktionen. Dadurch steigt das Risiko, kriminelle Aktivitäten zu übersehen, seriöse Kunden zu verärgern und von den Aufsichtsbehörden sanktioniert zu werden. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie "How Banks Can Excel in Financial Crimes Compliance" des Beratungsunternehmens Bain & Company in Zusammenarbeit mit der Parker Fitzgerald Group. Banken müssen viel mehr in moderne Datenanalyse, agile Kontrollabläufe und in die Kooperation mit hoch spezialisierten Regtech-Firmen investieren. Die Studie identifiziert vier Schlüsselkomponenten für den erfolgreichen Kampf gegen illegale Geldgeschäfte. Hierzu zählen: Prozesse komplett neu zu definieren, ein System für alle Daten, Advanced Analytics und Partnerschaften mit Regtechs. In Zukunft werden Banken gewisse Compliance-Prozesse an solch spezialisierte Regtechs auslagern, die zum Teil gemeinsam mit Wettbewerbern eigene Anti-Betrugs-Einheiten etablieren. "Damit die Zusammenarbeit mit den Regtechs erfolgreich ist, sollte der Compliance-Partner das Vertrauen der Aufsichtsbehörden genießen und die Bankdaten bestmöglich schützen", erklärt Bain-Partner und Studien-Co-Autor Matthias Memminger.

"Die Banken müssen sich außerdem den agilen Arbeitsweisen der Regtechs annähern, interne Abläufe abspecken und ihre IT-Architektur zügig den erforderlichen neuen Technologien anpassen." Auch gilt es für die Banken, in puncto Unternehmenskultur offener und im Projektmanagement flexibler zu werden.