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Traditionelle Banken unter Druck

Die Digitalisierung im Bankenumfeld ist ein Dauerbrenner. Während Fintechs mit ihren digitalen Geschäftsmodellen den Finanzmarkt seit Jahren umkrempeln, suchen viele etablierte Geldhäuser noch immer nach dem richtigen Weg im Umgang mit der digitalen Bank von morgen. Somit wundert es nicht, dass beim Thema Zahlungsverkehr die Gewinne von traditionellen Banken gefährdet sind. Zu diesem Ergebnis kommt das Bratungsunternehmen Accenture im "Payments Survey 2019", für den 240 Zahlungsverkehrsexperten von Banken in 22 Ländern befragt wurden. Demnach könnten Geldhäuser bis 2025 weltweit rund 280 Milliarden US-Dollar (15 Prozent) verlieren. Gründe dafür sehen die Berater im starken Wachstum neuer digitaler Bezahlmöglichkeiten auf Basis von Instant Payments, die zunehmende Konkurrenz sogenannter Nicht-Banken und ein sich weiter verstärkender Preisdruck. Für deutsche Banken fällt die Prognose im internationalen Vergleich besonders schlecht aus.

Hierzulande stehen für Banken und Sparkassen im gleichen Zeitraum rund 6,7 Milliarden Euro jährlich auf dem Spiel. "Im Zahlungsverkehrsmarkt stehen traditionelle Banken unter Druck und spüren den zunehmenden Erfolg der Nicht- und Digitalbanken, die innovative Zahlungsmethoden entwickeln und erfolgreich am Markt platzieren", sagt Oliver Hommel, Zahlungsverkehrsexperte bei Accenture. "Banken können aber selbst von dieser Welle digitaler Zahlungsmethoden profitieren, indem sie schnell neue Technologien einsetzen und mit Hochdruck an innovativen Geschäftsmodellen arbeiten."

[Bildquelle: Accenture]