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Wuermeling warnt vor hartem Brexit

Nach Aussagen von Prof. Joachim Wuermeling, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, überwiege aktuell in Europa das Risiko des Brexit. In einer Rede im Rahmen des Jahresempfangs der Hauptverwaltung in Nordrhein-Westfalen Anfang Februar, rückte Wuermeling unter anderem das Thema eines harten Brexit in den Mittelpunkt seiner Ausführungen: "Obwohl der 29. März unaufhaltsam näher rückt, herrscht nach wie vor Unklarheit, wie die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU aussehen werden. Wichtig ist deshalb die Vorbereitung auf den Fall eines harten Brexit", so das Vorstandsmitglied. Und weiter: "Wir haben im Bankensektor früh darauf gedrungen – und die Vorbereitungen sind gut vorangekommen. Aber es müssen nicht nur die Banken vorbereitet sein, sondern auch deren Kunden aus der Realwirtschaft. Hier sehe ich teilweise Nachholbedarf." Mit Blick auf den möglichen Einbruch der britischen Wirtschaftsleistung sprach Wuermeling von rund 8 Prozent und bezog sich damit auf eines der Szenarien, das die Bank of England durchgespielt habe. Seiner Meinung nach wäre das eine tiefere Rezession als nach der Finanzkrise.

Weitere Informationen unter: www.bundesbank.de

[Bildquelle: Deutsche Bundesbank/Bert Bostelmann]